1996

START EINER ERFOLGSGESCHICHTE

Rennfahrer Olaf Manthey gründet die Firma Manthey-Racing GmbH und startet erstmalig mit einem eigenen Team im Porsche Supercup.

1997

BEGINN DER ERSTEN SIEGESSERIE

In der zweiten Porsche Supercup Saison sichert sich Manthey-Racing erstmalig den Titel. Es folgt eine Siegesserie, die in der Markenpokal-Topserie bis heute keinen Vergleich kennt: Viermal in Folge gewinnt das Team mit dem Niederländer Patrick Huisman am Steuer die Fahrer- und Teamwertung des Supercups.

1997

DAS ERSTE MR RENNFAHRZEUG

Olaf Manthey baut das erste Rennfahrzeug unter Manthey-Racing auf: den 993 RSR MR.

1998

DER ERSTE VLN-SIEG ALS MANTHEY-RACING

Der erste Sieg unter dem Namen Manthey-Racing wird bei einem Rennen der VLN auf der Nürburgring Nordschleife gefeiert. Es folgen über 50 weitere – damit führt die Mannschaft aktuell die Gesamtsiegerliste an.

1999

DAS ERSTE MR STRASSENMODELL

Zum ersten Mal wird ein straßenzugelassener Porsche Sportwagen anhand eines Modellautos zum MR Modell umgebaut. Das Fahrzeug ist heute noch im Besitz des Ideengebers Norbert Weber. Parallel wird auch ein Porsche 996 mit Manthey-Racing Modifikationen für den Renneinsatz umgebaut.

1999

GELUNGENES DEBÜT BEI DEN 24 STUNDEN VON LE MANS

Manthey-Racing krönt mit einem Porsche 911 GT3-R der Generation 996 sein Debüt bei dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans prompt mit dem Sieg in der GT-Klasse.

2000

UMZUG NACH MEUSPATH

Das Unternehmen zieht von Rheinbreitbach in das Gewerbegebiet von Meuspath – in unmittelbare Nähe zum Nürburgring. 21 Jahre später arbeiten auf fünf Gebäude verteilt mehr als 200 Mitarbeiter.

2005

250 Meilen auf dem Weg in den Ruhestand

Am 8. Oktober 2005 bestreitet Firmengründer Olaf Manthey sein letztes Rennen als Profi-Rennfahrer: Zusammen mit Timo Bernhard sitzt der Bonner mit dem berühmten Zwirbelbart am Steuer des 911 GT3 MR beim DMV 250-Meilen-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Das stilvolle Ergebnis zum Abschied: Platz eins! Mit 30 Gesamtsiegen ist Olaf Manthey bis heute der erfolgreichste Fahrer der VLN-Geschichte.

2006

DURCHBRUCH IM 911 GT3-MR AUF DER HAUSSTRECKE

Nachdem das Unterfangen in den drei Jahren zuvor knapp scheitert, gelingt der Durchbruch mit einem gelbgrünen 911 GT3-MR beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring – so wie auch 2007, 2008 und 2009 mit dem „Dicken“: einem 911 GT3 RSR.

2011

Mit einem „Kuriosum“ zum 24-Stunden-NBR-Erfolg

Der fünfte Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gelingt dem Team mit einem 911 GT3 RSR-MR. Das Kuriose: Das Rennfahrzeug ist ein 2008er Testfahrzeug von Porsche mit bereits mehr als 48 000 gefahrenen Kilometern, das von Manthey-Racing in Meuspath für das 24-Stunden-Rennen neu aufgebaut wurde.

2011

Der erste und bislang einzige Sieg eines Hybridautos auf der Nordschleife

Im Mai 2011 erzielt erstmals ein Hybrid-Rennfahrzeug einen Gesamtsieg bei der VLN auf der Nürburgring-Nordschleife. Der Porsche 911 GT3 R Hybrid wurde von Marco Holzer, Patrick Long und Richard Lietz pilotiert und in Gemeinschaftsarbeit von Porsche und Manthey-Racing eingesetzt.

2011

Die Initialzündung zur Fusion von Manthey-Racing und Raeder Motorsport

Gesamtsieg für Raeder Motorsport mit dem Audi TTRS beim 6-Stunden-Rennen der VLN! Erster Gratulant ist Olaf Manthey. Dann geschieht etwas sehr Ungewöhnliches: Mama Raeder schreibt Olaf Manthey eine E-Mail, in der sie ihm dankt und davon berichtet, wie viel sein Lob ihren Söhnen bedeutet. Mit ihren emotionalen Worten schafft sie jene Bindung, die später zur Fusion von Manthey-Racing und Raeder Motorsport führen wird.

2013

DIE FUSION

Die Manthey-Racing GmbH und die Raeder Automotive GmbH fusionieren, um eine Nachfolge für Olaf Manthey aufzubauen und die Kompetenzen beider Unternehmen zu bündeln und weiterzuentwickeln.

2013

BETEILIGUNG DER PORSCHE AG

Die Porsche AG beteiligt sich zu 51 Prozent an der Firma aus Meuspath. Die beiden Unternehmen gehören seither fest zusammen und haben ihre Kooperationen auf viele Geschäftsfelder ausgeweitet.

2013

GT-WERKSEINSÄTZE VON PORSCHE

Manthey-Racing unterstützt die GT-Werkseinsätze von Porsche in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und fährt gleich im ersten Jahr mit dem 911 RSR einen weiteren Klassensieg in Le Mans ein. 2015 werden in dieser Partnerschaft alle WM-Titel in der GTE Pro-Wertung erobert – ebenso wie in der „Super-Saison“ 2018/2019, einen dritten Le-Mans-Erfolg in Form eines Doppelsiegs inklusive.

2018

24H NBR REKORDSIEGER

Nach einem 91-Minuten-Sprint sichern Richard Lietz, Patrick Pilet, Frederic Makowiecki und Nick Tandy den sechsten 24h-Gesamtsieg für Manthey-Racing bei der 46. Ausgabe des Langstreckenklassikers auf dem Nürburgring. Damit ist die Mannschaft aus Meuspath das bisher erfolgreichste Team bei dieser Veranstaltung.

2018

Doppelsieg beim 24-Stunden-Marathon in Le Mans im Jubiläumsjahr

Passend zum Jubiläumsjahr „70 Jahre Porsche Sportwagen“ gelingt dem Porsche GT-Team bei der 86. Auflage der 24 Stunden von Le Mans ein Doppelsieg in der GTE-Pro-Klasse. Das Besondere: Die Werksautos mit den Startnummern 91 und 92 gehen anlässlich des Jubiläums in traditionellen Le-Mans-Dekors aus den  1970er- und 1980er-Jahren an den Start. Nach 344 Runden beendet der Porsche 911 RSR (#92) den Langstreckenklassiker als Erster. Das Schwesterauto (#91) macht mit Platz zwei den Doppelsieg für Porsche in der GTE-Pro-Klasse perfekt.

2018

BESTZEIT IN EINER MR-VERSION

Mit Testfahrer Lars Kern am Steuer erreicht die MR-Version des Porsche 911 GT2 RS im Oktober 2018 auf der Nordschleife eine Rundenzeit von 6:40,3 Minuten auf der 20,6 Kilometer langen, um den Abschnitt T13 verkürzte Strecke. Inzwischen bietet Manthey-Racing MR-Pakete für viele GT-Modelle von Porsche an.

2019

Porsche gewinnt alle GT-Titel in der WEC

Das Porsche GT-Team beendet die FIA WEC Super Season mit maximalem Erfolg. Bereits vor dem Saisonfinale in Le Mans ist das Team in der Herstellerwertung nicht mehr einzuholen. Im letzten Rennen sichern sich die Porsche Werkspiloten Michael Christensen und Kévin Estre zudem die Fahrerweltmeisterschaft in der FIA World Endurance Championship. Der Schlüssel zum Erfolg: mit konstant starken Leistungen zum Start-Ziel-Sieg.

2021

PORSCHE TEQUIPMENT

Manthey goes Porsche Tequipment: Porsche verkündet, dass Manthey Performance Produkte zukünftig auch über den Porsche Tequipment Zubehörfinder vertrieben werden. Den Start macht das Manthey Performance-Kit für den Porsche 911 GT2 RS der Generation 991.

2021

NEUER MARKENAUFTRITT

Nach 25 national und international erfolgreichen Jahren wird aus Manthey-Racing die neue Marke Manthey, wobei der Unternehmensname Manthey-Racing GmbH bestehen bleibt. Der Relaunch erfolgt mit einem neuen Logo, dem Mission Statement „Closer to Perfection“ sowie der Definition der Markenwerte.

2021

DER SIEBTE 24H NBR ERFOLG

Der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911 siegt im Jubiläumsjahr von Manthey. Kévin Estre, Michael Christensen und Matteo Cairoli fahren bei der 49. Auflage des Langstrecken-Klassikers als Erste ins Ziel und sichern so den siebten Gesamtsieg in der „Grünen Hölle“ für das traditionsreiche Team.

2021

20,8 KILOMETER IN 6:43,300 MINUTEN

Porsche stellt in Zusammenarbeit mit Manthey einen neuen Rekord auf der Nürburgring Nordschleife auf. Am 14. Juni umrundet der 515 kW (700 PS) starke Porsche 911 GT2 RS mit Manthey Performance-Kit die 20,8 Kilometer lange Strecke unter notarieller Aufsicht in 6:43,300 Minuten. Die gemessene Zeit für die 20,6 Kilometer lange, um den Abschnitt T13 verkürzte und in der Vergangenheit vornehmlich kommunizierte Rundenlänge betrug 6:38,835 Minuten. So schnell war zuvor noch kein straßenzugelassenes Fahrzeug in der „Grünen Hölle“. Hinter dem Steuer des Sportwagens sitzt Porsche Entwicklungsfahrer Lars Kern.

2021

911 GT2 RS Clubsport 25

Limitiertes Rennwagen-Sondermodell anlässlich des Firmenjubiläums 25 Jahre Manthey: Porsche Motorsport feiert das 25. Firmenjubiläum der Manthey-Racing GmbH mit einem außergewöhnlichen Sondermodell. Der auf 30 Exemplare limitierte 911 GT2 RS Clubsport 25 wurde von Porsche und Manthey für Trackday- und Rundstreckeneinsätze konzipiert und entwickelt. Er baut wie der 2018 vorgestellte Porsche 935 auf dem 911 GT2 RS Clubsport auf und wird ebenfalls von einem 3,8 l großen und 515 kW (700 PS) starken Sechszylinder-Boxermotor mit Biturbo-Aufladung angetrieben. Die Kraft gelangt über ein siebengängiges Porsche Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterräder. Das eigenständige Design des 911 GT2 RS Clubsport 25 greift viele Fahrzeugkomponenten und Elemente bekannter sowie künftiger Rennwagen von Porsche auf. Technisch und aerodynamisch schlägt er den Bogen zwischen zwei Modellgenerationen des Neunelfers.